Originelle und ganz persönliche Weihnachtskarten haben interessierte Mädchen und Buben ab sechs Jahren am Samstag, den 10. Dezember im T1 elektronisch gebastelt. Nach einer kurzen Einführung in das Programm Comic life, suchten sie geeignete Bilder in den, durch die Medienpädagogen vorbereiteten, Ordnern oder im Internet. Genommen haben sie aber nur Bilder, die unter Crative Commons lizenziert sind. Verschiedene Bilder von Winterlandschaft, Weinachtsbäumen, Plätzchen und anderen Weihnachtsmotiven ergänzten sie durch eigene Texte, bzw. eigene Fotos. Zum Schluss konnte jede/r die schönste Weihnachtskarte ausgedruckt nach Hause mitnehmen.
Auch heuer hat das T1 das Landratsamt Tirschenreuth bei dem Betreuungsangebot für Kinder der Mitarbeiter am Buß- und Bettag unterstützt. Nach einem gesunden Frühstück mit dem Landrat besuchten die 25 Kinder im Alter von 6-14 Jahren das Jugendmedienzentrum, um kurze Fotostories zu produzieren. Nach einer kurzen Einführung, was man alles beim Fotografieren beachten muss, verteilten sich die Kinder in fünf Gruppen und entwickelten ihre Geschichten zum Thema „Freundschaft in den Ferien“. So spuckten zum Beispiel Geiste durch den Raum, Hände befreundeten sich und spielten Handball miteinander und ein paar Kinder sind sogar nach Italien gereist. In einem Präsentationsprogramm fügten sie noch Sprechblasen zu ihren Bildern, damit die Geschichte für alle verständlich ist. Zum Schluss durften sie sich ihre Ergebnisse zusammen mit den Anderen auf der großen Leinwand anschauen.

Am Dienstag, den 09. August besuchten insgesamt 27 Kinder das Jugendmedienzentrum T1, um knifflige Rätsel selbst zu machen und zu erraten. Während eine Gruppe ein Daumenkino und 3-D Bilder produzierte, sind die Kinder in dem Radioworkshop mit dem Mikrofon auf Entdeckungstour gegangen und sammelten verschiedene Geräusche, die die Anderen erraten mussten. Sie lernten auch, wie man mit nur 5 Geräuschen eine kurze Geschichte erzählen kann. Im Fotoworkshop lernten die TeilnehmerInnen, wie man Fotos verändern und manipulieren kann. Dazu nutzten sie ihre eigenen Portraits: zuerst veränderten sie sich so stark, dass die anderen Kinder lange überlegen mussten, wer sich auf dem Foto befindet. Danach veränderten sie wiederrum nur ein kleines Detail, das der Rest der Gruppe finden musste. Der spannende Vormittag wurde durch Spiele zum Kennenlernen und Entspannen abgerundet.

Nasen wurden lang gezogen und Ohren wurden riesengroß an dem Stand des Jugendmedienzentrums T1 am Kreisjugendtag in Mitterteich am 23.07. Interessierte Kinder und Jugendliche konnten ihre Fotos mit Hilfe von einem kostenlosen Programm zu Karikaturen umgestalten. Der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt. Dabei gab es natürlich viel zu lachen, doch auch der medienpädagogisch Aspekt kam dabei nicht zu kurz: Die Jugendlichen konnten selbst erfahren, wie kinderleicht es ist Fotos zu manipulieren.

Zum ersten Mal stellte sich T1 bei dem Kinderbürgerfest am 17. Juli in Weiden vor. Zahlreiche Kinder und Jugendliche nahmen eine Fotokamera in die Hand und machten gegenseitig Fotos voneinander. Anschließend verzehrten und verformten sie ihre Portraits, so dass lustige Karikaturen entstanden sind. Während die Kinder mit ihren Karikaturen beschäftigt waren, nutzten die Eltern die Gelegenheit, das T1 und seine Angebote näher kennenzulernen.
Großer Andrang war am 28. Mai am Stand des T1 bei der Bambiriáda (Kreisjugendtag) in Eger. 120 Kinder und Jugendliche nutzen das Angebot sich zu Fotografieren und anschließend aus dem Portrait eine digitale Karikatur zu erstellen. Mit einem einfachen Programm, das als Freeware zum Download im Internet zur Verfügung steht, verzerrten und verformten sie ihre Fotos nach Lust und Laune. Nasen wurden lang gezogen, Ohren wurden riesengroß, der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt. Dabei gab es natürlich viel zu lachen, doch auch der medienpädagogisch Aspekt kam dabei nicht zu kurz: Die TeilnehmerInnen konnten selbst erfahren, wie kinderleicht es ist Fotos zu manipulieren.
In Kooperation mit dem Kreisjugendring Tirschenreuth wurde diese Fortbildung für Mitarbeiter der Jugendarbeit und interessierte angeboten.
Philipp Reich referierte im Echtzeitbetrieb im sozialen Netzwerk. Der Medienpädagoge verwies dabei auf viele Vorteile. Den Datenschutz beurteilte Reich kritisch. „Was einmal im Netz ist, lässt sich nicht so leicht löschen.“ Ganz überrascht wirkte manch Teilnehmer, der bereits bei Facebook gemeldet ist, welche Daten über ihn gespeichert werden und von anderen eingesehen werden können. Wer wollte, konnte sich mit Hilfe des Pädagogen ein neues Konto bei Facebook einrichten oder sein bestehenden entsprechend sicherer gestalten. Das Jugendmedienzentrum mit den Computern-Arbeitsplätzen hat die ideale Örtlichkeit dazu geboten.
Bereits zum vierten Mal fand der bewährte ökologische Multimediaworkshop für Kinder von 8-12 Jahren im T1 statt. Diesmal sind zwei Hörspiele entstanden, die die acht kleinen Radiomacher mit selbst animierten und gezeichneten Bilder untermalten. Zusammen mit den Fotos aus dem Seminar wurden die Ergebnisse auf einer interaktiven CD präsentiert. Neben der aktiven Medienarbeit wurden viele anderen Aktivitäten angeboten, wie viele Spiele, Erkundungstouren im Waldnaabtal, eine Nachtwanderung und Disco. Die Ergebnisse wurden auch zu dem Hörfestival „Hört, Hört! eingesendet.
Am Samstag, den 04. Dezember besuchten neun interessierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene das T1, um Weihnachtkarten am PC zu gestalten. Nach einem kurzen theoretischen Input rund um Foto und Bearbeitungsprogramme sind sie zunächst raus gegangen und knipsten ein paar Fotos von sich selbst und der verschneiten Landschaft. Die restlichen Bilder, die unter Creative Commons lizenziert sind, suchten sie im Internet. Danach fügten sie ihre Fotos in das Programm Comic life und ergänzten sie um eigene Texte. Zum Schluss hat jeder/jede eine oder auch mehrere originelle und ganz persönliche Weihnachtkarten für ihre Freunde oder Familie.
Acht Jugendliche vom SOS-Kinderdorf Immenreuth haben am Samstag, den 27. November im T1 gelernt, wie man Fotos in 3D machen kann. Zu ihren Bildern überlegten sie sich insgesamt drei kurze Geschichten, die sie als Audio aufgenommen haben. Die Bilder und den Ton stellten sie dann auf eine interaktive CD zusammen. Das Projekt wurde vom Programm „In eigener Regie“ gefördert.

Bereits zum drittenmal unterstützte das T1 das Landratsamt Tirschenreuth bei dem Betreuungsangebot für Kinder der Mitarbeiter am Buß- und Bettag. Nach einem gesunden Frühstück wandelten sich 24 Kinder im Alter von 6-14 Jahren mit Hilfe des Programms Magix FunPix Maker zunächst in kleine Monster und dann in hübsche oder starke Modells. In anschließender Präsentation der Ergebnisse haben die kleinen Künstler erraten müssen, wer sich auf dem Monsterfoto befindet. Bei den Modellfotos mussten sie dann herausfinden, welche Details verändert wurden. Zum Schluss lernten sie an ein paar Beispielen aus der Presse, wie Fotos manipuliert werden können.
15 Referendare des Studienseminares für das Lehramt an Hauptschulen besuchten am Dienstag, den 09. November das Jugendmedienzentrum T1 und seine Tätigkeiten kennenzulernen. Nach einer ausführlichen Vorstellung des T1 von Gabriela Havlíková konnten die Referendare aktiv werden. Zuerst fotografierten sie Teile von Gegenständen und danach machten sie Portraits voneinander, die sie verändert haben. Bei der Präsentation mussten sie zum Einen raten, welche Gegenstände fotografiert wurden und zum anderen, wer was auf dem eigenen Foto verändert hat. Danach nahmen die TeilnehmerInnen mit den Audio-Aufnahmegeräten fünf Geräusche auf, die eine kurze Geschichte dargestellt haben. Zum Schluss haben die zukünftigen Lehrer miteinander diskutiert, wie sie das Gelernte im Unterricht anwenden könnten.

Zwei kreative Comics produzierten innerhalb von wenigen Stunden zehn Mitglieder der Selbsthilfegruppe Behinderte und Nichtbehinderte e.V. aus Tirschenreuth am Samstag, den 18.09.2010 im T1. Bevor sie in zwei Teams ihre selbst ausgedachten Geschichten mit dem Foto eingefangen haben, lernten sie, wie man einen Fotoapparat bedient und was man beim Fotografieren alles beachten muss. Danach nahmen sie die Digitalkamera selbst in die Hand und schossen viele Bilder. So entstand eine lustige Geschichte über einen Steinwurfkampf, in der ein Frosch und ein Delfin gegeneinander auftreten und eine Liebesgeschichte.
„Die Welt der Medien“ war diesjähriges Motto des deutsch-tschechischen Zeltlagers in Gaisthal, organisiert von der Sudetendeutschen Jugend Niederbayern/Oberpfalz und dem tschechischen Verein Sojka. Die Referenten vom T1 wurden auch vor Ort und führten dort mit insgesamt 47 deutschen und tschechischen TeilnehmerInnen von 13-16 Jahren zwei Medienworkshops durch. In national gemischten Gruppen gestalteten die Jugendlichen jeweils eine Fotostory und ein Handyclip zum selbstgewählten Thema. Neben den gestalterischen Möglichkeiten und technischem Input erhielten sie auch Informationen über Persönlichkeitsrechte, Verwendung von legaler Musik usw.

Im Rahmen des Jugendaustausches dokumentierten 17 Jugendliche aus Tirschenreuth und Kalifornien mit der Fotokamera ihre Erlebnisse und Eindrücke von den gemeinsam verbrachten Tagen in Deutschland. Aus den ausgewählten Fotos gestalteten sie in gemischten Kleingruppen jeweils einen Comic, in dem sie unter anderem zeigten, was sie besonders angesprochen, beeindruckt oder auch schockiert hat und wie sie darauf reagierten. Auf der abschließenden Premierenfeier präsentierten die TeilnehmerInnen dem zahlreichen Publikum mit Begeisterung ihre Werke.
Es war viel los war am 26. Juni am Stand des T1 beim Kreisjugendtag in Waldershof. Über 70 Kinder, Jugendliche und Erwachsene nutzten das Angebot sich zu fotografieren und anschließend aus dem Portrait eine digitale Karikatur zu erstellen. Mit einem einfachen Programm, das als Freeware zum Download im Internet zur Verfügung steht, verzerrten und verformten sie ihre Fotos nach Lust und Laune. Dabei gab es natürlich viel zu lachen, doch auch der medienpädagogisch Aspekt kam dabei nicht zu kurz: Die Jugendlichen konnten selbst erfahren, wie kinderleicht es ist Fotos zu manipulieren und umgestalten. Außerdem nahmen einige Kinder und Jugendliche die Filmkameras und Audioaufnahmegeräte selbst in die Hand, um das Geschehen am Kreisjugendtag zu dokumentieren.

Unser bewährter Ferienworkshop, bei dem auf multimediale Weise Pflanzen und Tieren das Sprechen beigebracht wird, fand dieses Mal mit sechs deutschen und elf tschechischen Kindern statt. So war es ein buntes Programm aus Sprache, Medien, Natur, Spielen und Geschichten erzählen. Entstanden ist dabei eine interaktive Plattform, mit drei Phantasiefilmen aus der Natur, die Deutschen und Tschechen Spaß machen. Das Projekt wurde von Euregio Egrensis gefördert und steht hier zum Download bereit.



Im Rahmen vom Projekt „Dialog dětí aneb ze Steinwaldu do Lázní a naopak“ in Tannenlohe besuchten 33 deutsche und tschechische Kinder am 14. April ein Comic-Workshop im Jugendmedienzentrum T1. Nach einer kurzen Einführung von dem deutsch-tschechischen Team Philipp Reich und Gabriela Havlíková entwickelten die Kinder in gemischten Kleingruppen eine Geschichte zum Thema „Begegnung- setkání“, die sie dann mit ihren digitalen Fotokameras einfingen. Danach konnten die Teilnehmer ihrer Kreativität freien Lauf lassen und ihre Comics individuell gestalten. Trotz unterschiedlichen Sprachen entstanden sieben Comics, die jeder verstehen konnte.
Was eigentlich unsere Kinder im Netz alles treiben, wollten neun Erwachsene auf dem Informationsabend „Gefahren und Chancen des Internets“ am 13. April im T1 erfahren.Zunächst stellte Philipp Reich, Leiter des Jugendmedienzentrums T1 den neun Interessierten in Kürze die positiven Seiten des Internets vor.Danach ging der Medienpädagoge auf die „problematische Inhalte“ ein. Die Hauptthemen waren hierbei: Gefahren beim Internetkauf, Urheber- und Persönlichkeitsrechtverletzungen, „Cyberbullyng“, Online-Spiele und Computersucht. Desweiteren bekamen die TeilnehmerInnen verschiedene Tipps, was bei der Benutzung des Internets durch Kinder und Jugendliche zu beachten ist. Um die Orientierung zur erleichtern wurden zahlreiche kinder- und jugendgerechte Internetseiten empfohlen. Zum Abschluss wurden noch einfache Sicherheitseinstellungen am Computer vorgeführt.

Elf interessierte Jugendleiter und Verantwortliche in der Jugendarbeit nahmen an dem Workshop „Flyergestaltung” der Kommunalen Jugendarbeit am Samstag, 13.03. im T1 teil. Unter professioneller Anleitung von Werner Damböck (Medienfachberatung Oberpfalz) erstellten sie einen eigenen Flyer, bzw. ein Plakat für eine Veranstaltung die demnächst ansteht. Neben der Frage, wie die optische Gestaltung interessant gestaltet wird, aber dennoch übersichtlich bleibt, bekamen die Interessierten Informationen über günstige/kostenlose Bildgestaltungs-software, Bild- und Grafikformate, Bildbearbeitung und -gestaltung, frei nutzbare Fotos, Bilder und Gestaltungselemente, Typografie und Schriftbilder, sowie die inhaltliche Ausgestaltung und natürlich auch Druckerei-Voraussetzungen wie Dateiformate, Auflösung und Papierformate. Am Ende des Tages konnte jeder seinen Flyer präsentieren und sich auch Tipps von den anderen holen.

Die Fortbildung „Digitale Fotografie in der Jugendarbeit” wurde von der Medienfachberatung für Bezirk Oberpfalz für alle ehren- und hauptamtliche MitarbeiterInnen in der Jugendarbeit im T1 angeboten. Die acht Teilnehmer erfuhren am Samstag, den 27. Februar von der Referentin Karolina Böhm, wie mit digitaler Fotografie in einfacher Weise niederschwellige Angebote für Kinder und Jugendliche geschaffen werden können. Vermittelt wurden dabei nicht nur die technischen Grundlagen, wie digitale 3D-Fotografie, Daumenkino und Herstellung von Karikaturen, sondern auch die praktische pädagogische Umsetzung der Kenntnisse in einem kurzen Workshop.


Interessierte Lehrer wurden am Mittwoch, den 03. Februar eingeladen, die umfangreichen Möglichkeiten des Grenzüberschreitenden Jugendmedienzentrums Oberpfalz Nord kennen zu lernen. Philipp Reich, zeigte ihnen zunächst die Räumlichkeiten und stellte die Aufgabenbereiche, pädagogische Ziele sowie durchgeführte, medienpädagogischen Projekte mit Kindern und Jugendlichen vor. Die breite Angebotspalette umfasst Fortbildungen, Seminare, Vorträge, Geräteverleih und die Betreuung bei der Umsetzung von Medienprojekten. Ein großer Schwerpunkt liegt zudem in der grenzüberschreitenden, interkulturellen Medienarbeit mit tschechischen Kindern, Jugendlichen, Schulklassen und Multiplikatoren/innen. Ein praktischer Teil durfte natürlich nicht fehlten. Zuerst erstellten die TeilnehmerInnen aus ihren eigenen Fotoportraits mit Hilfe eines einfachen Computerprogrammes verschiedene Karikaturen. Danach beschäftigten sie sich mit den Geräuschen. Ausgerüstet mit Aufnahmegerät, Mikrofon und Kopfhörer nahmen sie fünf Geräusche auf, die in der richtigen Reihenfolge eine kurze Geschichte ergaben.

Die herbstliche FachberaterInnentagung „Kids und Games – Computerspiele in der Jugendarbeit“ fand vom 4.-5.12.2009 im T1 statt. Das Hauptthema der Tagung waren Computerspiele. Am Abend des ersten Tages stellte Sebastian Ring (JFF) verschiedene Spiele vor, die anschließend von den MedienfachberaterInnen praktisch erprobt wurden. Es folgte eine ausführliche Diskussion über die einzelnen Spiele, ihre Potentiale und Risiken. Am nächsten Tag referierten Klaus Lutz (Medienzentrum Parabol) über die Spielsucht und Michael Gurt (JFF) über die kompetenzfördernden Mechanismen bei Computerspielen. Am Nachmittag wurden dann Wege gesucht, wie man PC-Spiele und aktive Medienarbeit verbinden kann. Dabei wurden zwei Möglichkeiten praktisch ausprobiert: Game Maker, mit dem man selbst Computerspiele gestalten kann und GPS-Mission. Es handelt sich dabei um eine Variante von Geocaching, bei der man aber die Aufgaben über Internet gestellt bekommt. Außerdem nutzten die Medienfachberater die zwei Tage aus ganz Bayern zum gegenseitigen Informationsaustausch über Aktivitäten und Ergebnisse in ihren Bezirken und zur Planung von neuen Aktionen.
Vom 8.-11.10.2009 wurde das T1 zu einem Begegnungsort zwischen Haupt- und ehrenamtlichen Kräften aus der Jugendarbeit in Tschechien und Deutschland sowie Vertreter/innen von deutschen und tschechischen Jugendorganisationen. Im Rahmen des Themenseminars „Jugendmedienschutz in Deutschland und Tschechien“, das von Tandem, dem Koordinierungszentrum – Deutsch-Tschechischer Jugendaustausch und dem Jugendmedienzentrum T1 durchgeführt wurde, konnten sie ihre Erfahrungen austauschen.
In Deutschland und Tschechien gibt es unterschiedliche Herangehensweisen an die Fragen eines aktiven Jugendmedienschutzes. Ebenso unterschiedlich sind die Verankerung und der Stand des Ausbaus von Angeboten aktiver Medienarbeit für Kinder und Jugendliche. Vor diesem Hintergrund wurde in Form von Referaten und anschließenden Diskussionen zunächst ein gemeinsamer Kenntnisstand der unterschiedlichen Systeme hergestellt.
Desweiteren wurde aufgezeigt, dass eine abstrakte Anwendung von Jugendschutzrichtlinien zwar die Gefährdungen der Jugendlichen verhindern hilft, dass aber an einer aktiven Auseinandersetzung mit den Medien selbst, kein Weg vorbei führt. Welche konkrete Möglichkeiten es im Alltag gibt, konnten die Teilnehmer beispielhaft in einem Handy-Clip-Workshop praktisch erfahren. Nach einer kurzen Anleitung drehten und schnitten sie mit Hilfe von eigenen Handys bzw. Digitalkameras und einfachen Schnittprogrammen drei kurze Filme. Schließlich diskutierten sie über weitere Möglichkeiten, wie Jugendliche lernen können, mit den Medien selbst umzugehen. Viele davon lassen sich in Austauschmaßnahmen integrieren und diese dadurch attraktiver gestalten.
Viele neue Ideen, Informationen und Kontakte rund um Jugendmedienschutz und aktiver Medienarbeit in Deutschland und Tschechien sind das Ergebnis eines fruchtbaren Seminares.
Großer Andrang war am 20. Juni am Stand des T1 beim Kreisjugendtag in Tirschenreuth. Über 50 Jugendliche nutzten das Angebot sich zu Fotografieren und anschließend aus dem Portrait eine digitale Karikatur zu erstellen. Mit zwei unterschiedlichen Programmen, die es als Freeware zum Download gibt, verzerrten und verformten die Kinder und Jugendlichen ihre Fotos nach Lust und Laune. Nasen wurden lang gezogen, Ohren wurden riesengroß, der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt. Dabei gab es natürlich viel zu lachen, doch auch der medienpädagogisch Aspekt kam dabei nicht zu kurz: Die Jugendlichen konnten selbst erfahren, wie kinderleicht es ist Fotos zu manipulieren und von Einigen kam der Spruch:“Kein Wunder dass Die Models in den Zeitungen immer so gut aussehen!“



Gleich am kommenden Tag lud die Medienfachberatung für den Bezirk Oberpfalz zu einer Multimedia Fortbildung rund um interaktive Geschichten in´s T1 ein. Neun Teilnehmer folgten dieser Einladung und wurden nicht enttäuscht: Roland Pöllinger, der seit vielen Jahren unter anderem für das JFF als Multimedia – Experte arbeitet, vermittelte an diesem Tag umfangreiche Informationen zu heutigen Möglichkeiten des Geschichtenerzählens. Dabei legte er Wert darauf, dass zwar die Form des Erzählens bei Multimedia Produkten eine Neue sei, dabei aber die Interaktivität von Lagerfeuersituationen wieder einbinden und aufleben lassen kann. Durch Authoring Software, wie beispielsweise der vorgestellte Mediator, ist eben diese Einmischung des Publikums in den Verlauf einer Geschichte auch ohne Kenntnisse von Programmiersprachen möglich. Neben dem Kennenlernen und Arbeiten mit dieser Programmiersoftware stand auch die einfache Erstellung von professionell wirkenden Comics auf dem Programm. Nach zehn intensiven Stunden mit Input können die Teilnehmer sicher noch langen von den neuen Erkenntnissen zehren.



Im April fand bereits zum zweiten Mal der ökologische Multimedia Workshop „Die geheime Sprache der Pflanzen und Tiere” statt. Dieses Mal ließen die Kinder in zwei Kurzfilmen nicht nur Pflanzen und Tiere, sondern auch Flüsse und Steine sprechen.
Während einer Wanderung durchs Waldnaabtal mit Pflanzen- und Tierbestimmung wurden bereits spielerisch die ersten möglichen Handlungsstränge der Filme durchgespielt. Diese Ideen wurden anschließend von den zehn Jungs – Mädchen waren diesmal leider nicht dabei - zu zwei Geschichten zusammengeführt. Nun waren die acht bis 12-jährigen schon ganz heiß auf´s Filmen und Schauspielern. Also ging es wieder ins Waldnaabtal zu den Dreharbeiten. Nachdem Moose und Blätter mit Nylonfäden animiert wurden und sämtliche Einstellungen abgedreht waren, wurde das Material am Computer gesichtet. Während Einige ihre Filme am PC schnitten gestalteten Andere bereits die interaktive CD-ROM, auf der die beiden Filme, sowie Infos rund um diesen Workshop zusammengestellt wurden. Am Freitag um 15 Uhr präsentierten die Kinder bei der großen Premiere stolz ihr tolles Endprodukt.



Am selben Wochenende fand parallel eine Einführung in Grundtechniken in den Bereichen AUDIO, HANDY und FOTO für das achtköpfige Team des Spielmobil Neumarkt statt. Schwerpunkt war neben den technischen Aspekten vor allem wie man diese Medien sinnvoll in der Jugendarbeit einsetzen kann. Am Samstagvormittag begann die Fortbildung mit dem Kennenlernen der AUDIO-Aufnahmegeräte und der Produktion von „Geräuschgeschichten“, also Geschichten die nur durch aufgenommen Geräusche erzählt werden. Sprechen war bei den Aufnahmen Tabu. Nach dem Mittagessen spielte Kommunikation dafür eine wesentliche Rolle: Ziel war es einen eigenen HANDY – Clip zu produzieren, und dazu brauchte man erst eine Filmidee und anschließend das Drehbuch. Anschließend ging es an die Dreharbeiten, bei denen immer wieder filmische Tricks vermittelt wurden. Bis zum Abendessen war schließlich alles im Kasten bzw. im Handy. Die Handyclips wurden via Bluetooth auf die Computer übertragen und dort bearbeitet und geschnitten. Der Sonntag stand schließlich ganz unter dem Motto FOTO. Dabei ging es nicht um die Technik des Fotografierens an, sondern um die Produktion von 3D – Bildern, die Nachbearbeitung von Bildern und die Verwertung von Bildern als Comics.



Mit vollem Einsatz stürzten sich die 18 Schüler des Willlibald Gluck Gymnasiums aus Neumarkt in die Videoproduktion. In den drei Tagen (und Nächten) entstanden drei fünfminütige Kurzflime: „Seitenwechsel?“ - ein Liebesdrama mit tragischem Ende, „Velieben, verloren, verschminken, verzeihen“ - eine Liebeskomödie mit viel Kajal und „Switch – Reloaded“ - eine Persiflage auf das nachmittägliche Fernsehprogramm. So wurde aus dem T1 mal ein Schminkstudio, mal ein Gerichtssaal. Es fanden misteriöse Morde, ein tödlicher Autounfall und Verfolgungsjagten statt, Liebesbriefe wurden geschrieben und es wurde verliebt im Schnee getanzt. All dies verlangten die Drehbücher und somit wurde den Schauspielern, sowie den Leuten an Kamera, Ton und Licht alles abverlangt. Doch all das konnte die Schüler, die die gesamte Filmproduktion selbst durchführten, nicht davon abhalten die Nächte vor dem Videoschnitt zu verbringen. Zusätzlich wurden die drei Filme als tolles Endprodukt auf einer interaktiven CD-ROM zusammengefügt. Der Einsatz hat sich gelohnt!
Beispielfilm ansehen (bitte Mozilla Firefox verwenden)



Am 2. Februar erläuterte Esther Christmann, Dipl. Soz.Päd. (FH) und Medienpädagogin, Chancen und Gefahren des Internet für Kinder und Jugendliche. Sie gab einen Überblick über Aufenthaltstorte von Jugendlichen im Web 2.0 und schilderte deren beliebteste Kommunikationsformen. Desweiteren gab es Interessantes über den Internetkauf, Urheber- und Persönlichkeitsverletzungen, „Cyberbullying“, Handys, Online – Spiele und Computersucht. Die rund 20 interessierten Eltern und Pädagogen konnten an diesem zweistündigen Informationsabend viel über den Umgang von Kindern und Jugendlichen mit dem Internet lernen.



Der Jugendaustausch zwischen Tirschenreuth und Santa Fe räumte Ende Juli in einem Multimediaprojekt mit Vorurteilen auf. Zunächst wurden die bestehenden Vorurteile beiderseits angeregt diskutiert, und mit den selbst gemachten Erfahrungen während des Austausches verglichen. Anschließend überlegten sich die 23 Jugendlichen eine Geschichte, die auf den Ergebnissen der Diskussion beruht. Dabei wurden, auf sehr humorvolle und kreative Art, die gängigen Cliches überspitzt dargestellt und dabei verdeutlicht wie falsch sie sind. Auf der Multimedia CD kann man die Geschichte als Hörspiel und Fotostory gleichzeitig hören und sehen. Dazu gibt es auf der interaktiven CD auch noch eine Rätselseite und Informationen rund um das zweitägige Medienprojekt. Auf der abschließende Premierenfeier, waren die Zuschauer ebenso zahlreich, wie begeistert.



Der Jugendchor Hohenthan arbeitete von März bis Dezember 2008 an einem umfangreichen Multimedia-Projekt rund um das Thema „Anstand”. So legten die neun Mädels Mitte August ein arbeitsintensives Drehwochenende hin. Der fertig geschnitten Film wurde dann in die umfangreiche, interaktive CD eingearbeitet. Auf der multimedialen Plattform setzen sich die Chormitglieder mit einigen Benimmregeln von Knigge auseinander und hinterfragen die Motivation von alltäglichem, anständigem Verhalten. Denn für sie zählt nur ehrlicher Anstand. Mit großem zeitlichen Aufwand, Engagement und Geduld stellten sie auch ihren Chor und sich selbst vor. Ein interaktives Quiz, sowie Kostproben ihres Gesangs dürfen natürlich nicht fehlen. Das Projekt wurde von „In eigener Regie“ gefördert.


