Die Mittelschule Waldsassen hat in der letzten Oktoberwoche zusammen mit anderen Schulen aus der Stadt ein Leseprojekt über die Bücher von Werner Fäber durchgeführt. Während andere Schüler Plakate und Vorträge über den Autor und seine Bücher vorbereitet haben, besuchten zehn Jungen und Mädchen aus der 6. Klasse das T1, um einen Teil des Buches Wie viele Level hat dein Leben zu verfilmen. Am ersten Tag schrieben sie das Storyboard und lernten die Kameratechnik kennen. Danach nahmen sie die Kamera in die Hand und nahmen das Filmmaterial auf. Am nächsten Tag war schneiden am PC, vertonen und Titel und Abspann-Schreiben auf dem Programm. Die Kinder haben festgestellt, dass Filmdrehen sehr viel Spaß machen kann, aber auch viel Arbeit bedeutet. Um so mehr waren sie stolz auf ihr Ergebnis bei der kleinen Vorpremiere im T1. Die große Premiere gibt es dann am Mittwoch, den 26.10. in Waldsassen statt. Dabei sind nicht nur die anderen Mitschüler, sondern auch Lehrer, Eltern und der Autor selbst.

Fast alle haben ein Handy und nutzen es nicht nur zum Telefonieren, sondern auch zum Spielen, Videos und Fotos herunterladen und anschauen, Musik hören usw. Einige sind auch schon in eine Abo-Falle getappt oder haben Videos bekommen, die sie gar nicht haben wollten. Wie man in diesen Fällen richtig reagiert, haben alle Sechstklässler der Lobkowitz Realschule an jeweils einem Schultag gelernt. Im Rahmen des Programmes „Happy Slapping & Co.“ konnten sich die Schüler unter anderem auch über aktuelle Themen wie Cyber-Mobbing oder Soziale Netzwerke austauschen und bekamen ein paar wichtige Handlungstipps. Im zweiten Teil des Programmes ging es um die kreativen Potentiale des Handys. In kleinen Gruppen produzierten die Kinder verschiedene Filmclips. Zuerst mussten sie Ideen sammeln, die sie dann verfilmt haben. Das Filmmaterial schnitten und betonten sie dann am PC. Am Ende des Tages konnte jede Gruppe ihr Ergebnis den Mitschülern auf der großen Leinwand präsentieren.
Ein tolles Erlebnis für deutsche und tschechische Kinder und Jugendliche war das neue Somercamp im T1. Gemeinsam mit den Medienpädagogen suchten die Teilnehmer im Alter von 7 bis 15 Jahren die Antwort auf die Frage „Wie machen die das?“.
Beide deutsch-tschechische Teams wollten mit dem Medium Film experimentieren. Eine Gruppe lernte zum Beispiel wie man eine Umwandlung vom gewöhnlichen Mensch zu einem Helden mit Hilfe des Stopptricks macht oder wie man durch kurze Einstellungen und Schnitte die Spannung im Film erhöhen kann. Die andere Gruppe musste viele Fotos schießen und anschließend am PC schneiden und untertonen bis sie einen fertigen Film hatte. Dabei blieb noch Zeit für ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm, wie z.B. eine abenteuerliche Nachtwanderung oder lustige Spiele, bei denen man auch ein paar Wörter der Nachbarsprache lernen konnte.]