T1 Grenzüberschreitendes Jugendmedienzentrum Oberpfalz Nord

Was ist das? Ratespaß im T1


Am Dienstag, den 09. August besuchten insgesamt 27 Kinder das Jugendmedienzentrum T1, um knifflige Rätsel selbst zu machen und zu erraten. Während eine Gruppe ein Daumenkino und 3-D Bilder produzierte, sind die Kinder in dem Radioworkshop mit dem Mikrofon auf Entdeckungstour gegangen und sammelten verschiedene Geräusche, die die Anderen erraten mussten. Sie lernten auch, wie man mit nur 5 Geräuschen eine kurze Geschichte erzählen kann. Im Fotoworkshop lernten die TeilnehmerInnen, wie man Fotos verändern und manipulieren kann. Dazu nutzten sie ihre eigenen Portraits: zuerst veränderten sie sich so stark, dass die anderen Kinder lange überlegen mussten, wer sich auf dem Foto befindet. Danach veränderten sie wiederrum nur ein kleines Detail, das der Rest der Gruppe finden musste. Der spannende Vormittag wurde durch Spiele zum Kennenlernen und Entspannen abgerundet.


Kreisjugendtag Mitterteich


Nasen wurden lang gezogen und Ohren wurden riesengroß an dem Stand des Jugendmedienzentrums T1 am Kreisjugendtag in Mitterteich am 23.07. Interessierte Kinder und Jugendliche konnten ihre Fotos mit Hilfe von einem kostenlosen Programm zu Karikaturen umgestalten. Der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt. Dabei gab es natürlich viel zu lachen, doch auch der medienpädagogisch Aspekt kam dabei nicht zu kurz: Die Jugendlichen konnten selbst erfahren, wie kinderleicht es ist Fotos zu manipulieren.


Kinderbürgerfest Weiden


Zum ersten Mal stellte sich T1 bei dem Kinderbürgerfest am 17. Juli in Weiden vor. Zahlreiche Kinder und Jugendliche nahmen eine Fotokamera in die Hand und machten gegenseitig Fotos voneinander. Anschließend verzehrten und verformten sie ihre Portraits, so dass lustige Karikaturen entstanden sind. Während die Kinder mit ihren Karikaturen beschäftigt waren, nutzten die Eltern die Gelegenheit, das T1 und seine Angebote näher kennenzulernen.


Schnittworkshop


Schüler des P Seminars Französisch am Stiftland Gymnasium wollten für eine neue Partnerschule einen Imagefilm drehen. Aufgrund einiger Schüler die bereits einen Videoworkshop im T1 mitgemacht hatten konnten sie die Filmaufnahmen selbstständig durchführen. Doch beim schnitt fühlten sie sich noch ein wenig unsicher. Deshalb gab Philipp Reich den SchülerInnen einen Schnittworkshop und unterstützte bei der Montage des Films. Hoffentlich hat sich der Aufwand gelohnt und der gelungene Film wird von vielen französischen Schulen gesehen, damit es wieder einen Schulaustausch mit Frankreich gibt!


Bilder lernen laufen


Wie mein eine Giraffe zum Fliegen bringt oder ein Legomännchen Menschen retten ließt lernten vier deutsche und sechs tschechische und Jugendliche in den Pfingstferien im T1. In binationalen Teams schossen sie ganz viele Bilder, die sie dann am Computer zu einem Stop-Motion-Film bearbeitet haben. Dabei lernten sie nicht nur, wie man schöne Fotos machen kann und woher man beispielsweise legale Musik bekommt, sondern erkannten, dass man auch mit Menschen einer anderer Nation gut zusammenarbeiten und kommunizieren kann. Die Arbeit rund um die Medien wurde mit einem abwechslungsreichem Freizeitprogramm abgerundet.

Hier geht es zum OTV Bericht


Bambiriáda


Großer Andrang war am 28. Mai am Stand des T1 bei der Bambiriáda (Kreisjugendtag) in Eger. 120 Kinder und Jugendliche nutzen das Angebot sich zu Fotografieren und anschließend aus dem Portrait eine digitale Karikatur zu erstellen. Mit einem einfachen Programm, das als Freeware zum Download im Internet zur Verfügung steht, verzerrten und verformten sie ihre Fotos nach Lust und Laune. Nasen wurden lang gezogen, Ohren wurden riesengroß, der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt. Dabei gab es natürlich viel zu lachen, doch auch der medienpädagogisch Aspekt kam dabei nicht zu kurz: Die TeilnehmerInnen konnten selbst erfahren, wie kinderleicht es ist Fotos zu manipulieren.


Facebook - wie soll ich damit umgehen?


In Kooperation mit dem Kreisjugendring Tirschenreuth wurde diese Fortbildung für Mitarbeiter der Jugendarbeit und interessierte angeboten.

Philipp Reich referierte im Echtzeitbetrieb im sozialen Netzwerk. Der Medienpädagoge verwies dabei auf viele Vorteile. Den Datenschutz beurteilte Reich kritisch. „Was einmal im Netz ist, lässt sich nicht so leicht löschen.“ Ganz überrascht wirkte manch Teilnehmer, der bereits bei Facebook gemeldet ist, welche Daten über ihn gespeichert werden und von anderen eingesehen werden können. Wer wollte, konnte sich mit Hilfe des Pädagogen ein neues Konto bei Facebook einrichten oder sein bestehenden entsprechend sicherer gestalten. Das Jugendmedienzentrum mit den Computern-Arbeitsplätzen hat die ideale Örtlichkeit dazu geboten.


Audioprojekte selbst machen


In Zusammenarbeit mit dem Projekt „Sprachberatung in Kindertageseinrichtungen“ und Martina Fuhrmann bot das T1 diese Audiofortbildung für MitarbeiterInnen in Kindertageseinrichtungen an. Nach der Einführung in Technik, Herangehensweise und Geschichtsfindung machten sich die acht Teilnehmerinnen voller Eifer an die Produktion ihrer Hörspiele. Ziel der Fortbildung war es die Teilnehmerinnen zu befähigen selbst Audioprojekte in den Kindertageseinrichtungen durchzuführen. Dies ist Philipp Reich gelungen, denn seit der Fortbildung passiert genau dies in allen vertretenen Einrichtungen: Den Kinderhorten in Tirschenreuth, Erbendorf, Mitterteich, dem Kinderhaus in Waldershof und der Kita in Kemnath.


Happy Slapping & Co.


Auch im Schuljahr 2010/2011 hat T1 allen Schulen im Landkreis Tirschenreuth das Projekt „Happy Slapping & Co.“ einmal kostenlos angeboten. Das Angebot wurde von 5 Schulen wahrgenommen: einer Grundschule und 4 Mittelschulen. An einem Schultag besuchten die Medienpädagogen die Kinder und Jugendliche in ihrer Schule. Zuerst diskutierten sie mit den TeilhnehmernInnen über Möglichkeiten und Gefahren des Handys und informierten sie unter anderem über Kostenfallen, Persönlichkeitsrechte und über den Umgang mit sog. problematischen Inhalten. Danach wurden die kreativen Potentiale des Handys praktisch ausprobiert. In kleinen Teams produzierten die SchülerInnen einen kurzen Film, bearbeiteten das Material mit Hilfe einer Schnittsoftware am Laptop und unterlagen es mit einer lizenzfreien Musik. Zum Schluss wurden alle Handyclips präsentiert und der gesamte Tag reflektiert.


Klappe… & action!


Das deutsch-tschechische Projekt stellte den TeilnehmerInnen die Aufgabe einen Kurzfilm zu einem beliebigen Thema zu erstellen. Die TeilnehmernInnen wählten selbst nicht nur das Thema, sondern auch die Art, wie sie das Thema bearbeiten wollten ( in einem Spielfilm, Trickfilm oder Dokumentarfilm). Im Rahmen des Projekts fanden 3 voneinander unabhängige Seminare. An jedem Seminar trafen sich 9 Jugendliche aus einer tschechischen und 9 aus einer deutschen Schule. Das Angebot wurde meistens von Schulen wahrgenommen, die bereits eine Schulpartnerschaft betreiben. Durch die gemeinsame Arbeit an einem Medienprojekt wurden die deutschen und tschechischen Jugendliche mit den Gemeinsamkeiten und Unterschieden beider Sprachen und Kulturen konfrontiert. Da sie die gesamte Zeit in national gemischten Kleingruppen arbeiteten, trainierten sie dabei nicht nur ihre interkulturelle Kompetenz, sondern auch wichtige soziale Kompetenzen, wie Team-, Kommunikations-, Konfliktfähigkeit u.a. Insgesamt entstanden im Rahmen des Projekts 9 Filme, die alle zu der JuFinale gesendet werden können.

Das Projekt wurde von der Europäischen Union über das Euregio Egrensis und von dem Deutsch-tschechischen Zukunftsfonds gefördert.




Die geheime Sprache der Pflanzen und Tiere


Bereits zum vierten Mal fand der bewährte ökologische Multimediaworkshop für Kinder von 8-12 Jahren im T1 statt. Diesmal sind zwei Hörspiele entstanden, die die acht kleinen Radiomacher mit selbst animierten und gezeichneten Bilder untermalten. Zusammen mit den Fotos aus dem Seminar wurden die Ergebnisse auf einer interaktiven CD präsentiert. Neben der aktiven Medienarbeit wurden viele anderen Aktivitäten angeboten, wie viele Spiele, Erkundungstouren im Waldnaabtal, eine Nachtwanderung und Disco. Die Ergebnisse wurden auch zu dem Hörfestival „Hört, Hört! eingesendet.


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