Das T1 bietet auch dieses Schuljahr wieder medienpädagogischen Input rund um´s Thema Handy kostenfrei für alle Schulen im Landkreis Tirschenreuth an! Das Projekt “Happy Slapping & Co” ist ein aktiver Workshop für Schulklassen aller Regelschulen.
In den ersten drei Schulstunden dieses Schultages werden die Schülerinnen und Schüler über die finanziellen Probleme und gesellschaftlichen Diskussionen rund um das Handy informiert, sie erhalten Gelegenheit sich auszutauschen und Tipps, wo sie sich weitergehend informieren und beraten lassen können. Dieser Input dient auch als Hinführung zu einer Diskussion innerhalb der Schulklasse: Was bedeutet den Jugendlichen ihr Handy? Was bedeutet es als Statussymbol? Wo stört es? Was hat es mit der Debatte rund um das Aufstellen neuer Mobilfunkmasten auf sich?
In der zweiten Hälfte des Schultages geht es um die kreativen Potentiale des Handys. Mit diesem Gerät kann man viel mehr machen, als nur teure Klingeltöne, Spiele oder ähnliches herunterzuladen. So können damit Texte geschrieben oder Bildergalerien erstellt werden. Auch Fotos und kurze Videos lassen sich mit vielen Handys aufnehmen. Die Schülerinnen und Schüler lernen die kreativen Möglichkeiten ihres Handys kennen und Medienpädagogin Gabriela Havlíková zeigt ihnen, wie sie diese sinnvoll einsetzen können. Die Klasse wird richtige Filme mit ihren Handys drehen und diese bearbeiten.
Acht Jugendliche vom SOS-Kinderdorf Immenreuth haben am Samstag, den 27. November im T1 gelernt, wie man Fotos in 3D machen kann. Zu ihren Bildern überlegten sie sich insgesamt drei kurze Geschichten, die sie als Audio aufgenommen haben. Die Bilder und den Ton stellten sie dann auf eine interaktive CD zusammen. Das Projekt wurde vom Programm „In eigener Regie“ gefördert.

Bereits zum drittenmal unterstützte das T1 das Landratsamt Tirschenreuth bei dem Betreuungsangebot für Kinder der Mitarbeiter am Buß- und Bettag. Nach einem gesunden Frühstück wandelten sich 24 Kinder im Alter von 6-14 Jahren mit Hilfe des Programms Magix FunPix Maker zunächst in kleine Monster und dann in hübsche oder starke Modells. In anschließender Präsentation der Ergebnisse haben die kleinen Künstler erraten müssen, wer sich auf dem Monsterfoto befindet. Bei den Modellfotos mussten sie dann herausfinden, welche Details verändert wurden. Zum Schluss lernten sie an ein paar Beispielen aus der Presse, wie Fotos manipuliert werden können.
15 Referendare des Studienseminares für das Lehramt an Hauptschulen besuchten am Dienstag, den 09. November das Jugendmedienzentrum T1 und seine Tätigkeiten kennenzulernen. Nach einer ausführlichen Vorstellung des T1 von Gabriela Havlíková konnten die Referendare aktiv werden. Zuerst fotografierten sie Teile von Gegenständen und danach machten sie Portraits voneinander, die sie verändert haben. Bei der Präsentation mussten sie zum Einen raten, welche Gegenstände fotografiert wurden und zum anderen, wer was auf dem eigenen Foto verändert hat. Danach nahmen die TeilnehmerInnen mit den Audio-Aufnahmegeräten fünf Geräusche auf, die eine kurze Geschichte dargestellt haben. Zum Schluss haben die zukünftigen Lehrer miteinander diskutiert, wie sie das Gelernte im Unterricht anwenden könnten.

Wie es der heutigen Jugend im Landkreis Tirschenreuth gefällt und was sie stört ist ein Thema, mit dem sich neun Jugendliche vom Jugendrotkreuz mit der Unterstützung vom Jugendmedienzentrum T1 beschäftigten. Sie führten eine Umfrage unter Jugendlichen durch, mit der sie beispielsweise versuchten herauszufinden, was die Jugendlichen normalerweise am Samstagabend unternehmen, ob sie im Alter von 25 Jahren immer noch im Landkreis wohnen wollen, was sie verbessern würden usw. Als Ergebnis ist in nur 3 Tagen ein ca. 10 minütiger Film entstanden, dessen Premiere am 10. Januar 2010 am Landratsamt Tirschenreuth stattgefunden hat. Anwesend waren nicht nur die jungen Filmemacher und ihre Freunde und Familien, sondern auch Herr Landrat Lippert, Bürgermeister von Tirschenreuth Herr Stahl, Kreisjugendamtsleiter Herr Müller und KJR-Vorstand. Die Jugendlichen hatten somit die Gelegenheit, über die im Film angesprochenen Gegebenheiten mit den komunalen Politikern und Vertretern aus der Jugendarbeit zu diskutieren. Das Projekt wurde vom Programm „In eigener Regie“ gefördert.
